Huch, ein Grünstich direkt im ersten Bild! Werde ich etwa auf den Spuren von Paris Hilton wandern? Eher nicht…vielleicht richte ich später einen Bereich mit Login und ab 18 Jahren ein hehe.
Schweinkram gibt es hier nicht, dafür aber schöne Bilder von Kirschblüten! Heute hat uns Iijima-san überraschend zur nächtlichen hanami ins benachbarte Yokosuka eingeladen. Der Mann ist wirklich enorm nett und will, dass die WWOOFer und volunteers auch etwas von der Gegend zu sehen bekommen und nicht nur arbeiten. Er spendiert immer alle Getränke und das gesamte Essen! So auch heute: es gab Sake und Bier, sowie onigiri. Yokosuka ist die nächstgrößere Stadt und zugleich Stützpunkt der US-Armee, weshalb es man dort sehr viele Ausländer auf der Straße antreffen kann. Dort ist übrigens auch das Internet Café, das Y@café, von dem ich meine Blogs update und Mails checke. Überall trifft man GIs, so auch im Internet Café. Einer namens Ray sprach mich an und fragte mich, ob ich gut geschlafen hätte, weil ich wohl sehr verschlafen aussah und es gängige Praxis ist, dass Leute in den I-Net Cafés übernachten. Für 1900 Yen bekommt man da von 22-5 Uhr eine Box für sich, Duschen und Getränke sind im Preis inbegriffen. Nicht schlecht, oder? Naja, Ray verriet mir dann auch gleich, wo sich die Frauen tummeln, die total verrückt nach Ausländern sind, Stichwort Roppongi. Sehr nett von Ray, mir das zu sagen. Er nannte mir noch ein paar Clubs und meinte, dass ich mal mit ihm und den Jungs vom Schiff einen drauf machen sollte. Thanks, man, I’ll get back to you…maybe
So viel zu Yokosuka im Allgemeinen, nun zum Abend im Park. Wir kamen ziemlich spät an, aber dafür waren nicht mehr so viele Leute da. Man geht einen ziemlich langen und steilen Weg herauf zu dem Parkgelände. Entlang des Weges stehen viele Kirschbäume, die bereits in voller Blüte standen. Durch die vielen Laternen wurden sie in tolles Licht getaucht, was die – eigentlich rosafarbenen – Blätter in hellem Weiß erstrahlen ließ.
So sah der Weg zum Park aus. Die Laternen tauchten die Umgebung in ein schönes, warmes Licht.
Oben auf dem Berg angekommen bot sich uns ein toller Anblick. Alle Bäume standen in voller Blüte, und die Aussicht auf die Lichter der Stadt sowie den Weg herunter war genial. Iijima-san packte das Bier und den Sake aus, und dann wurde unter den Kirschbäumen getrunken und gegessen. Super, habe ich das also auch gemacht! Ich kann mittlerweile immer mehr Dinge auf meiner to-do-Liste abhaken! Ich weiß nicht wieso, aber ruck-zuck waren die Mädels total betrunken, alberten blöd herum und kreischten andauernd. Toshie, die die meisten meiner Fotos gemacht hat, verwackelte dementsprechend auch alles, hihi. Macht nichts, ich habe die Bilder ja in Erinnerung
Yay, mein erstes “richtiges” hanami, und dann noch bei Nacht.
Naka-chan war ziemlich sentimental, denn es war sein letzter Abend mit allen zusammen, bevor es für ihn in seine Heimat zurückging. Ich glaube, dass er dort nicht viele Freunde hat und deshalb froh war, in einer so lebhaften Gemeinschaft wie der auf der Farm von Iijima-san zu sein. Shikata ga nai, es war auf jeden Fall noch mal ein toller Abend. Danke, shacho!
Auf dem Rückweg habe ich noch ein neues Schild entdeckt:
Vor Gefahren wird hier zwar nicht gewarnt, aber es ist trotzdem nett anzusehen.
Mehr Fotos gibt es hier:








Einträge (RSS)