Archiv für April 2008

Nur ein kurzer Eintrag:

Ami-chan hat gestern unsere Truppe verlassen, weil sie nach Kobe geht. Sie wird aber vielleicht wieder zurückkommen. Eine Party gab es trotzdem. Dieses Mal verlief aber alles gesitteter als beim letzten Mal.

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Ami-chan wird besonders von der kleinen Miwa vermisst werden.

Video: Lustig ist’s mit den Mädels (17 MB)

Eine kleine Galerie gibt’s auch noch.

Bye, Ami-chan!

11 Fotos

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56. Diese Zahl habe ich heute viel zu oft gesehen. 56! “Das ist die Höchstgeschwindigkeit dieses Fahrzeugs” (Terminator 2), und so war es leider auch. Ich fuhr heute mit dem 50er Roller nach Kamakura. Der Roller wollte partout nicht schneller als 56 km/h fahren. Höchstens an dem ein oder anderen Berg ist er mal 57 oder 58 km/h gefahren. Gott war das langweilig…ich wäre beinahe eingeschlafen. Zum Teil wurde ich dafür durch eine schöne Aussicht entschädigt, da die Straße entlang der Küste durch Orte wie Hayama schön gelegen ist. In Kamakura habe ich ja beim ersten Besuch nicht alles sehen können, deshalb war ein zweiter Besuch Pflicht! Los ging es mit dem Hasedera, der “temple of a flower garden and the nice view”, wie es auf dem Schild hiess. Eine Lüge war das nicht, denn der Garten ist wunderschön, ebenso wie die tolle Aussicht über Kamakura.

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Ein kleiner Teil des Gartens im Hasedera.

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Kannondo mit Kirschbaum.

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Der Teich, der sich am Anfang des Bereichs mit den vielen Jizo Statuen befindet.

Der Hasedera ist berühmt für viele Sachen, z.B. für die große Statue von Kannon, die sich in der Kannondo befindet (der Tempel heißt auch Hase Kannon Tempel). Über 9 Meter hoch ist die, aber leider durfte man sie nicht fotografieren. Weitere, interessante Informationen zum Tempel findet ihr hier.

Ach ja, die Aussicht auf Kamakura will ich euch auch nicht vorenthalten.

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Kamakura ist ein schönes Städtchen.

Ich habe viele weitere Bilder vom Tempel und einigen Pflanzen gemacht. Schaut einfach in die Galerie.

In der Nähe des Hasedera befindet sich eine weitere der Hauptattraktionen Kamakuras, der Daibutsu, eine riesige Bronzestatue von Amida Buddha, über 13 Meter hoch und 93 Tonnen schwer. Sie ist nach dem Daibutsu im Todaiji die zweitgrößte Japans, gilt aber aufgrund ihrer Detailarbeiten als die schönere der beiden Statuen. Sehr eindrucksvoll!

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Toll!

Ich empfand die Atmosphäre dort als sehr beruhigend, deshalb habe ich auch eine Weile dort in der Sonne gesessen.

Nicht zu lange, viel zu viele Stellen gibt es noch zu besichtigen! Weiterhin standen auf meinem Plan der Sasuke Inari Schrein, der Zeniarai Benzaiten, und und und.

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Das ist der Weg, der zum Sasuke Inari Schrein führt. Ein kleiner Schrein, der aber durch seine Integration in die Natur besonders zu gefallen weiß. Wenn man sich das gesamte Gelände anschauen möchte, dann sollte man festes Schuhwerk mitbringen und sich auf Klettern einstellen.

Im benachbarten Zeniarai Benzaiten, der dafür berühmt ist, dass man dort Geld waschen kann, verweilte ich als nächstes. Die Legende besagt, dass das Geld, das man dort wäscht und dann später irgendwo ausgibt, in vielfachem Maße zurückkommt. Ich habe also mehrere Tausend Yen gewaschen, von denen ich anschließend die meisten für Black-Jack und Nutten ausgegeben habe, den Rest habe ich einfach verprasst. Das alles habe ich mit gutem Gewissen getan, denn es ist ja eine Investition in die Zukunft gewesen! Ne, Scherz beiseite, das Geld habe ich gewaschen. Mal sehen, was an der Legende dran ist :-)

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Ein bisschen weiter den Berg hoch lag dann noch der Genjiyama Park mit der Statue von Minamoto no Yoritomo, sowie der Kuzuharaoka Schrein, neben dem ein netter Garten ist, von dem aus man bei gutem Wetter den Fuji sehen kann. Heute war das nicht der Fall, trotzdem ein lohnenswerter Besuch.

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Die Statue von Minamoto no Yoritomo…

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…im Genjiyama Park.

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Der Kuzuharaoka Schrein.

Danach machte ich mich auf den Weg zum Kenchoji, einer der weiteren Haupttempel Kamakuras. Ich hatte die Öffnungszeiten aus den Augen verloren, deshalb kam ich dort zu spät an. Das Wetter machte mir einen weiteren Strich durch die Rechnung, also viel auch der Wanderpfad zum Zuisenji flach. Der hätte ungefähr 1,5 Stunden in Anspruch genommen, aber der Himmel sah dunkel aus und ich musste ja mit dem Roller zurückfahren.

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Buh, das sah nicht gut aus! Schnell zurück!

Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Kaum war ich in Miurakaigan angekommen, fing es an zu regnen. Glück gehabt! Für den Abend war die Geburtstagsnachfeier von Mayumi, die Frau von Iijima-san, angesagt. Die Party startete lustig und ich habe unfassbar viel gegessen. Mein Bauch ächzte schon unter der Last! Je später der Abend wurde, desto willenloser wurde alles. Irgendwann lief dann alles aus dem Ruder und die Leute haben jedes Maß verloren…Ami-chan war so betrunken, dass sie zuerst Benoit, vor den Augen ihres Freundes Yohei, begatten wollte, dann umfiel, mit dem Kopf auf die Tischkante knallte und darüber lachte. Bald darauf war sie aber quasi ohnmächtig, kotzte im Nebenhaus alles voll, weshalb ich sie dann in ein anderes Zimmer tragen musste. Damit aber nicht genug…die anderen Mädels fingen plötzlich an, mit Eiswürfeln um sich zu werfen, woraufhin alles, was sonst noch so greifbar war, dafür genommen wurde. Total verrückt, ich kam mir vor wie ein Löwenbändiger. Lustig war es trotzdem, auch wenn Benoit und ich uns einig waren, dass man so etwas zuletzt vor 15 Jahren gemacht hat ;-)

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Weitere Fotos des skandalös kindischen Abends gibt es in der Galerie, hier aber auch noch ein Video von der Anfangsüberraschung:

Video: Happy Birthday! (17 MB)

Zum Schluß möchte ich noch ein paar ema zeigen, die ich an verschiedenen Stellen fotografiert habe. Ich hatte es schon mal gesagt, glaube ich, aber für die, die es nicht wissen: ema sind Täfelchen, auf die man seine Wünsche niederschreibt. So unterschiedlich können Wünsche sein:

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Haha!

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Ollololololololol!!!!

In diesem Sinne…tschüss!

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Wenn ihr den Eintrag lesen wollt, dann müsst ihr auf den Link klicken und euch das Bild anschauen. Ich habe den Eintrag abfotografiert:

Blogeintrag

Sorry für meine Handschrift :-)

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