Neuer Tag, neue Tour. Im 99 Yen Shop um die Ecke wurde der Tag mit einem schönen Kaffee eingeläutet…heute zwar kein Dosenkaffee, aber dafür auch leckerer als die meisten der 90-Prozenter.
Eine freche “Anlehnung” an das Starbucks Logo außen, innen ein guter Milchkaffee. Für 99 Yen fast ein Geschenk!
Über unser erstes Ziel, Sanjusangen-do, hatte ich, bis auf eine Empfehlung Sebimarus, vorher nichts gehört, Yvonne ebenso. Umso erstaunter war ich, als auf dem großen Parkplatz vor dem Sanjusangen-do Busse in Massen geparkt hatten. Es musste also schon etwas Besonderes im Sanjusangen-do auf uns warten. Kurz nach dem Eintritt fällt einem sofort die enorme Haupthalle auf, die das längste Holzgebäude Japans ist. 16 Meter hoch, 24 Meter breit und 120 Meter lang…eindrucksvoll!
Das war schon nicht schlecht. Vom Eingang aus links gesehen befindet sich noch ein Garten, der sich ebenfalls sehen lassen kann.
Schöner Ort, gute Laune, gutes Wetter, guter Tag.
Sanjusangen-do übrigens, weil es 33 Zwischenräume zwischen den Säulen des Gebäudes gibt. 33 ist im Buddhismus eine besondere Zahl, weil Kannon dem Lotus Sutra nach in 33 verschiedenen Gestalten erscheinen werde, um alle Wesen zur Erlösung zu führen. 33 ist auch die Zahl der Wächtergottheiten, die den Buddha auf dem Berg Sumeru beschützen sollen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wer Lust hat, der kann ja mal danach googl…ach ne, ixquicken oder irgendeine andere Suchmaschine nutzen
Draußen war schon mal alles gut, nun nahmen wir uns das Innere vor. Es kommt vor, dass man Dinge sieht, die so beeindruckend sind, dass es einem die Sprache verschlägt. Als Yvonne und ich das Innere der Haupthalle betraten, passierte genau das. In der Halle herrschte Stille, obwohl es rappelvoll war und lauter Schulklassen, sowie Familien mit Kindern unterwegs waren. Alle waren von dem Anblick der Statuen umgehauen. Das letzte Mal, dass ich so beeindruckt war, war in Nikko, als ich die drei riesigen Buddhastatuen in der Sanbutsu-do des Rinno-ji gesehen hatte.
Zur Erklärung: in der Halle stehen 1001 Statuen von Kannon, Buddha des Mitgefühls. In der Mitte thront eine sehr große Statue Kannons, die vom berühmten Bildhauer Tankei, der wiederum Sohn des - noch berühmteren Unkei - war, angefertigt wurde, und zwar im Alter von 82 (!) Jahren, zwei Jahre vor seinem Tod. Wer die Statue sieht, der kann das eigentlich nicht glauben, mich eingeschlossen. Zur Rechten und Linken der großen Statue stehen jeweils 500 weitere Statuen, alle (!) mit unterschiedlichen Gesichtern. Besucher machen sich einen Spaß daraus, in den Gesichtern Ähnlichkeiten zu Bekannten zu entdecken. Zusätzlich zu den 1001 Statuen Kannons stehen noch 28 Wächterfiguren vor den anderen Statuen. “Eingerahmt” sind die Wächter durch Raijin (rechts), Gott des Donners, und Fujin (links), Gott des Windes. Links von Raijin befindet sich Agyo, einer der Nio, die zwei Könige, über die ich schon öfters geschrieben habe bzw. Fotos gepostet habe. Rechts von Fujin befindet sich dementsprechend Ungyo, der zweite der Nio. Zwischen beiden stehen die anderen Wächtergottheiten, jeweils in ein paar Metern Abstand voneinander.
Obwohl es verboten war, dort Fotos zu machen, habe ich mit Yvonnes Kompaktkamera ein paar Fotos aus der Hüfte geschossen, bis ich die Aufmerksamkeit der Mönche auf mich zog und das lieber unterlassen habe.
Agyo, einer der Nio.
Zwei der Wächtergottheiten, im Hintergrund seht ihr stehende Figuren Kannons. Achtet bitte auf die Augen der Wächtergottheiten, für die Edelsteine verwendet wurden, um sie lebensecht wirken zu lassen. Wahnsinn! Ich habe nicht so viele Fotos machen können, deshalb schaut euch unbedingt die Fotos an, die ihr unter folgendem Link finden könnt. Fotos von der großen Kannonstatue könnt ihr auf der dritten Seite bewundern.
Link: Fotogalerie Sanjusangen-do
Wer diesen Ort sieht und nicht beeindruckt ist, mit dem stimmt etwas nicht…das mag ich fast garantieren. Die Halle, die ursprünglich 1164 erbaut wurde, einem Feuer zum Opfer fiel und 1266 wieder erbaut wurde, war früher sogar noch imposanter, da die Decke ein einziges riesiges Gemälde war, das aber über die Jahrhunderte verwitterte. An manchen Stellen kann man noch Reste erkennen, die einen Eindruck vermitteln, was für ein unfassbares Gesamtkunstwerk dieser Ort gewesen sein muss, ach Quatsch, immer noch ist. Für mich ist es allerdings völlig unbegreiflich, warum er nicht auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbe steht…noch nicht. Es wird wohl momentan eine Aufnahme geprüft.
Damit war aber noch nicht Schluss mit den beeindruckenden Daten um den Sanjusangen-do. Auf der langen Terrasse des Sanjusangen-do wurde über viele Jahrhunderte Bogenschusswettbewerbe ausgetragen. Da es zu lange dauert, das hier mit eigenen Worten zu erklären, kopiere ich den Text von wikipedia.de hier rein:
“Der Tempel ist aus der Geschichte berühmt für seine als Tōshiya (通し矢, wörtl. “Pfeile, die das Ziel treffen”) bekannten Wettkämpfe im Bogenschießen mit dem japanischen Langbogen. Diese fanden jährlich im Mai auf der 2,5 m breiten, nur 5,5 m hohen und 120 m langen Westveranda auf der Rückseite des Tempels statt. Die Schützen schossen dabei vom Südende der Veranda auf ein an der Nordseite als Ziel angebrachtes Tuch, hier befand sich auch das Kampfgericht, das die gültigen Treffer anzeigte.
Es waren Wettkämpfe über 100 Pfeile oder 1.000 Pfeile sowie Wettkämpfe über die halbe Distanz und die volle Länge der Veranda (118 m Schussdistanz) üblich. Bei Letzteren musste ein einzelner Schütze innerhalb 24 Stunden so viele Pfeile wie möglich ins Ziel bringen. Dieser Wettkampf dauerte von 6 Uhr abends eines Tages bis zum Abend des nächsten Tages. Bei Nacht wurde die Veranda von mehreren Feuern vor dem Tempel erleuchtet, die von Feuerwehrleuten bewacht wurden. Alle 500 Treffer machte der Schütze eine kurze Pause und wurde durch Anfeuerungsrufe der Zuschauer belohnt.
Dieser erstmals 1606 ausgetragene Wettkampf galt als außerordentlich anspruchsvoll, da neben den Belastungen durch die lange Dauer des Wettkampfes die niedrige Veranda zu einer sehr flachen Flugbahn und daher zur Verwendung starker Bögen und einer speziellen Schießtechnik zwang.
Rekordhalter aller Zeiten ist der damals 22-jährige Wasa Daihachiro im Jahre 1686 mit 13.053 Pfeilen, von denen 8.133 ihr Ziel erreichen. Dies ergibt rechnerisch eine unglaubliche Schussfrequenz von ca. 10 Pfeile/min., bei denen jedoch die Teepausen nach 500 Schuss noch nicht herausgerechnet sind. Den zweiten Platz hält der Samurai Hoshino (10.542 Pfeile, 8.000 Treffer).
Auch heute noch wird unter gleichem Namen auf dem Tempelgelände jedes Jahr ein bekannter Kyūdō-Wettkampf veranstaltet, aus denkmalschützerischen Gründen allerdings im Hof neben der Haupthalle und nur über 60 m Distanz (”Enteki”). Eine Demonstration des Tōshiya in seiner ursprünglichen Form findet jährlich Mitte Januar statt.”
Ein Video zu einer der Veranstaltungen der Vergangenheit, sowie ein kurzes Video, das das Innere mit den Statuen zeigt, findet ihr unter den folgenden Links:
Link: Bogenschußfestival im Sanjusangen-do
Link: Die 1001 Statuen Kannons im Sanjusangen-do
Wie unschwer zu erkennen ist, hat es mir der Sanjusangen-do sehr angetan, genau wie dir Sebimaru! Yvonne war ebenfalls begeistert und so gingen wir weiter zum nächsten Ziel, dem weitaus bekannteren Kiyomizu-dera. Rechts vom Anfang des Kiyomizu-michi, der zum Kiyomizu-dera hinauf führt, befindet sich noch der wenig beachtete Otani Honbyo, der vor allem deshalb von Interesse ist, weil er die Gräber von Shinran Shonin, seines Zeichens immerhin Gründer der Jodo Shinshu, und den Äbten des Higashi-Hongan-ji beherbergt.
Im Otani Honbyo.
Nach dem kurzen Abstecher und einem kurzen Fußmarsch durch enge, von Touristen und Bussen verstopfte Straßen, erreichten wir den Kiyomizu-dera. Der Kiyomizu-dera gehört sicher zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kyoto, wenn nicht gar von ganz Japan. Das Motiv der Terrasse der Haupthalle und Kyoto im Hintergrund ist gewiß eines der am meisten fotografierten Motive in Japan. So sieht das aus:
Zur Zeit der Kirschblüte kann man an diesem Ort vermutlich kein Bein auf den Boden bringen, so voll wird es da sein.
Ja, auch ich war da. So, nun noch kurz zu den anderen Stellen im Kiyomizu-dera. Kurz vor der Haupthalle befinden sich Replikas dreier Stücke, wie sie angeblich Benkei getragen haben soll. Die Geschichte um Benkei alleine strotz nur so vor Coolness, deshalb musste ich mich auch unbedingt an ihnen versuchen. Bei den drei metallenen Gegenständen handelt es sich um geta (traditionelle japanische Sandalen), die zwar nicht so richtig schwer waren, als Schuhe aber eher ungeeignet sind :-D. Weiterhin gab es zwei Stäbe, von denen ich den ersten, kleineren, ohne Probleme noch mit einem Arm anheben konnte. Den zweiten aber, ein Speer, den Benkei als Wanderstab benutzt haben soll, konnte ich nicht anheben, trotz Aufbietung der, nach langer Zeit ohne Training ordentlich geschwundenen Körpermasse und -kraft. Das Teil wiegt mindestens 140 kg, wenn nicht mehr, denn bei einer Internetrecherche bin ich auf ein Bodybuildingforum gestoßen, in der ganz andere Gestalten von ihren Mißerfolgen beim Versuch, den Speer zu heben, berichteten.
Ich glaube, dass ich da so etwas wie “Ey, Alter, WTF?” gesagt habe. Mit dem Gefühl einer leicht angeknacksten Bandscheibe gingen wir in einen Nebenschrein, der sich auf dem Gelände befindet. Im Jishu-jinja tummeln sich vor allem junge Leute, die dort dafür beten, mit ihrem Schwarm zusammen zu kommen bzw ihn/sie an sich zu binden. Dazu werden allerlei Glücksbringer angeboten, die das Doppelte der sonst üblichen Preise kosten. Tja, mit der Einsamkeit der Menschen bzw. der Sehnsucht/Liebe kann man schon eine ganze Menge Geld machen, vor allem (Achtung, böse!) in Japan. Als besondere Attraktion befinden sich hier zwei “Liebessteine”. Diese zwei Steine sind in etwa 18 Meter voneinander entfernt. Wer es schafft, vom einen Stein loszugehen und mit geschlossenen Augen der Weg zum anderen Stein zu finden, der wird in Zukunft die Liebe seines Lebens finden. Wer es nicht ohne Hilfe, sprich Anweisungen eines Dritten, schafft, der wird auch die Liebe seines Lebens nur durch einen Vermittler finden können. Soweit zum Aberglauben, nun zu den Fotos bzw. dem Video. Ja, auch ich habe das zur Freude Yvonnes gemacht!
Ob der Hammer wohl bei mir wirkt?
Lesen könnt ihr ja
Welchen Ausgang hat wohl mein Versuch genommen?
Wolle und die Liebessteine (4 MB)
Jaja, lacht ruhig
Massen an Touristen hin oder her, es war auf jeden Fall interessant im Kiyomizu-dera. Wie es sich gehört, haben wir mit vielen anderen Leuten noch angestanden, um Wasser aus dem Wasserfall zu trinken, dem der Kiyomizu-dera seinen Namen verdankt, denn kiyomizu bedeutet so viel wie “klares Wasser”. Wenn all die Wünsche, die ich an den verschiedenen Schreinen und Tempeln geäußert habe, in Erfüllung gehen sollten, dann freue ich mich schon arg auf die Zukunft! Fotos inkl. Erklärung gibt es wie immer in der Galerie.
Oh, fast hätte ich vergessen, es zu erwähnen: der Kiyomizu-dera ist Weltkulturerbe
Der nächste Tempel, Chion-in, ist zwar kein Weltkulturerbe, muss sich aber ganz bestimmt nicht verstecken, was im Falle des San-mon auch schwierig wäre, gehört es mit 24 Meter Höhe, über 50 Meter Breite und über 70.000 Dachschiefern zu den größten in ganz Japan.
Das gewaltige San-mon markiert den Eingang zum Chion-in, der der Haupttempel der Jodo Shu ist, was man aber alles auf der Seite, die ich oben als Link angegeben habe, prima nachlesen kann. Das Gelände ist sehr groß und beherbergt lauter interessante Dinge, so z.B. die über 74 Tonnen schwere Glocke, die die größte Japans ist. Bei der alljährlichen Neujahrszeremonie, die in Japan live im Fernsehen übertragen wird, benötigt es nicht weniger als 17 Mönche, um die Monsterglocke mit dem Monsterschlegel (?) zum Läuten zu bringen. Nicht 1 Mal, nicht 10 Mal, 108 Mal wird die Glocke geläutet, was, wie mir Herr Moritaka erklärte, die Gesamtheit aller Dinge symbolisieren soll. 6 Sinne des Menschen mal 6 Richtungen mal 3 Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) ergibt 108 Glockenschläge. Bermerkenswert ist auch der Regenschirm, der beim Bau der großen Miei-do vergessen wurde und seitdem über Jahrhunderte an der gleichen Stelle verwittert. Über den Regenschirm wird gesagt, dass er von einem Meister der Zimmermannskunst dort vergessen wurde, aber weil der Regenschirm in Verbindung mit Wasser gebracht wird, gilt er als Schutz des Tempels vor Feuer.
Ein nettes Detail ist auch der Holzboden, der die Miei-do umgibt und weitere Teile des Tempelkomplex miteinander verbindet. “Nachtigallboden” wird er deshalb genannt, weil jeder Schritt auf dem Boden ein Geräusch hinterlässt, der an das Singen einer Nachtigall erinnern soll. Sinn und Zweck der Maßnahme ist Sicherheit…durch die unvermeidbaren Geräusche, die durch die spezielle Bauweise des Bodens entstehen, sollte vor Einbrechern und Dieben gewarnt werden.
Die Miei-do, in der sich das Bildins Honen Shonins befindet.
So sieht es in er Miei-do aus.
Der vergessene Regenschirm.
Dank der blöden Öffnungszeiten konnten wir uns nicht mehr die Gärten und die anderen Sehenswürdigkeiten im Chion-in anschauen, deshalb klickt auf den Link, wenn ihr da weitere Informationen und Bilder drüber haben wollt.
Viel Zeit blieb auch nicht mehr, um den benachbarten Nanzen-ji aufzusuchen, weil die Mönche auch hier nicht länger als bis 17 Uhr arbeiten wollen
Der Nanzen-ji gilt als der wichtigste Zen Buddhismus Tempel der Welt, stand und steht vom Rang her in einer eigenen Klasse, über dem Gozan-System von Kyoto bzw. Kamakura. In aller Eile rannten Yvonne und ich die Stufen hinauf, um noch etwas vom Tempel zu Gesicht zu bekommen, was mehr oder weniger von Erfolg gekrönt war. Von den vielen Sehenswürdigkeiten waren die meisten schon geschlossen, so dass wir die Gebäude nur von außen sehen und die Gärten nicht mehr betreten konnten. Was mich verdutzt hat, war das Aquädukt, das sich auf dem Gelände befand. Die untergehende Sonne tauchte den Tempel des Südens in ein tolles Licht, deshalb waren Yvonne und ich uns einig: kimochiiii!
Im Nanzen-ji, Aquädukt usw.
Schöner Sonnenuntergang, aber keine Ruhe für das dynamische Sightseeing-Duo. Eine letzte Mission wartete noch auf uns an diesem Tag: der Heian-jingu. Erbaut im Jahr 1895, gehört er zu den neuesten religiösen Stätten in Kyoto. Seine Gebäude sind im Stil dem alten Kaiserpalast nachempfunden, der im 13. Jh. zerstört wurde, allerdings nur in 2/3 der ursprünglichen Größe. In allen Informationsbroschüren steht, dass man auf keinen Fall den Garten vermissen soll, denn der soll besonders toll sein, selbst im Sommer durch seine Lilien und Seerosen Eindruck machen. Tjaaa…nun waren wir zwar 25 Minuten vor Schließung des Schreins dort, aber da die lustigen Mönche 30 Minuten für die Besichtigung des Gartens veranschlagen, wird der Garten schon 30 Minuten vor dem Tempeleingang verschlossen. AAAAAAARRRRG! Fünf Minuten zu spät! Yvonne und ich gaben uns alle Mühe, uns gegenseitig davon zu überzeugen, dass das nicht so schlimm sei, aber ein Blick auf die Übersichtskarte im Schrein machte diese Versuche schnell zunichte, zu schön sieht der Garten schon auf der Übersichtskarte aus. Naja, ändern konnten wir eh nichts dran, und so haben wir noch die restlichen Sonnenstrahlen auf dem großen Platz des Heian-jingu genossen.
Im Heian-jingu.
Ein besonderes Schmankerl ist das torii, das das größte in Japan ist. 25 Meter hoch ist es; der oberste Torbogen misst 33 Meter.
So, das war es schon mit Kyoto. Eine unglaublich tolle Stadt mit so viel zu entdecken, dass man Wochen, wenn nicht gar Monate bräuchte, um die besten Sachen ordentlich würdigen zu können. Kyoto ist meine bisherige Nummer 2 in Japan, nach Kamakura. Kyoto hat zwar (deutlich) mehr an kulturellen Attraktionen zu bieten, aber vielleicht werde ich alt und schätze deshalb die Ruhe in Kamakura mehr, außerdem liegen Yokohama und Tokyo nicht weit entfernt von Kamakura…falls man mal genug von Strand und schönen Wäldern hat und es Beton-Neonlicht-Mix sein muss
Wir verabschiedeten uns noch von Taniguchi-san, der, da bin ich mir fast sicher, der netteste Mensch ist, den ich je getroffen habe, zumindest fremden Menschen gegenüber…wir waren zwar Gäste, aber das ging weit über professionelle Freundlichkeit hinaus und kam von Herzen. Beeindruckend.
Sayonara, Taniguchi-san, sayonara, Kyoto. Schön war es mit euch!




























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